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Digitalisierung als Chance sehen und nicht als Hürde, so könnte man das Fazit des Gründungstreffens des Fachbereiches Digitalisierung und Kommunikationsmanagement des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen e.V. (LFV) welches am Dienstag den 24.02.2026 in Dresden stattfand, prägnant beschreiben.
Die digitale Transformation verändert rasant alle Bereiche unserer Gesellschaft, sie macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Ein strategisch aufgestellter Fachbereich Digitalisierung und Kommunikationsmanagement hilft, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten und das Ehrenamt nachhaltig zu entlasten und zu stärken, so die feste Überzeugung des zuständigen Vizepräsident Daniel Löwenhagen.
Aus diesem Grund beschloss der Verbandsausschuss des LFV Sachsen im Jahr 2025 die Gründung des neuen Fachbereiches. Dieser konstituierte sich nunmehr erfolgreich in Dresden. Vertreter aus insgesamt 13 Stadt- und Kreisfeuerwehrverbänden, der Arbeitsgemeinschaften der Leiter der Berufsfeuerwehren sowie der Kreisbrandmeister gehören dem Fachbereich an und wurden durch den Präsidenten des LFV Sachsen, Gunnar Ullmann in der Geschäftsstelle des LFV Sachsen begrüßt.
„Ich freue mich, dass es gelungen ist, aus fast allen Stadt- und Kreisfeuerwehrverbänden geballte Fachexpertise zu bündeln. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich der neu gegründete Fachbereich finden / strukturieren, um anschließend zügig in verschiedenen Arbeitskreisen an den umfangreichen Themengebieten zu arbeiten“, so die einführenden Worte des Präsidenten.
Die zu bearbeitenden Aufgabengebiete darf man nicht unterschätzen, daher ist es wichtig zuerst eine Bestandsanalyse durchzuführen, um sowohl Herausforderungen als auch Arbeits- und Anwendungsfelder abzustecken. Als nächstes sollen dann Hürden identifiziert und entsprechende Maßnahmen und Empfehlungen für die sächsischen Feuerwehren entwickelt werden.
Zum Kredo der Arbeit des Fachbereiches zählt unter anderem das Motto: „Entlastung statt Belastung“, denn die Fachbereichsmitglieder wollen vor allem die verschiedenen Chancen der fortschreitenden Digitalisierung für die Arbeit der Feuerwehren nutzen. Dazu gehört perspektivisch Zeitersparnis durch Automatisierung von Prozessen, dadurch bedingt eine höhere Attraktivität auch für Nachwuchskräfte, bessere Einsatzvorbereitung, Transparente Entscheidungsprozesse, bessere Zusammenarbeit uvm.
Natürlich sollen und müssen auch die Risiken bei der Entwicklung von zukunftsfähigen Lösungen im Blick behalten werden. Vor allem der Datenschutz, aber auch die Kosten und die Akzeptanz beim Anwender spielen hierbei eine wichtige Rolle.
Es gibt also einiges zu tun, darin waren sich die Teilnehmenden des Auftakttreffens einig. Um die herausfordernden Aufgaben anzugehen, wurden daher bereits nächste Schritte sowie erste Schwerpunktthemen für die künftige Arbeit definiert. Dazu zählen unter anderem folgende Punkte:
In der Abstimmung befinden sich zudem die nächsten Termine und Inhalte eines für das 2. Quartal 2026 geplanten Workshops.
Alles mit dem Ziel, die organisatorische und planerische Förderung der Digitalisierung der sächsischen Feuerwehren einschließlich der zu betrachtenden Schnittstellen in die Kommunalverwaltungen sowie der Cybersicherheit voranzutreiben.
Der Fachbereich Digitalisierung und Kommunikationsmanagement des LFV Sachsen e. V. soll sich, so die einhellige Meinung der Fachbereichsmitglieder, zu einem zentralen Knotenpunkt für den fachlichen Austausch im Bereich digitaler Transformation sowie des Kommunikationsmanagements der sächsischen Feuerwehren entwickeln.
Der Fachbereich will zukünftig die sächsischen Feuerwehren bei der Nutzung von digitaler Infrastruktur, virtueller Realität in der Aus- und Fortbildung sowie auf künstlicher Intelligenz und Algorithmen basierender Systeme zur Organisation und Einsatzunterstützung sowie der Einsatzvorplanung unterstützen. Hierzu jedoch später mehr.
Text und Bilder: Landesfeuerwehrverband Sachsen






